Gartenkräuter | heimische-wildpflanzen.de

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Erste Gartenkräuter

Sobald sich der Frühling wieder einstellt, tut sich auch in der Natur und in unseren Gärten so einiges. Jede Menge Frühlingsblüher sorgen nicht nur für bunte Augenweiden, auch kulinarisch hat Mutter Natur jetzt so einiges zu bieten. Was man im Garten oder beim nächsten Spaziergang durch die Natur so an Köstlichkeiten finden kann, sei an dieser Stelle einmal zusammengefasst.




Basilikum

Wenn die ersten Kräuter sprießen

Der Winter ist vorbei und die Sonne schickt ihre ersten Strahlen. Der Garten erwacht mit sattem Grün und die ersten Pflanzen zeigen sich. So auch die gesunden Gartenkräuter, die – frisch genossen – besonders gesund sind. Nun ist die Zeit gekommen, den Zauber der Natur und eben der Kräuter im Garten oder auf einer Frühlingswiese zu entdecken. Die Wild- und Gartenkräuter des Frühlings bringen Duft und Aroma in die Küche und vertreiben so auf ihre Weise den letzten Wintermuff. In den ersten Frühlingswochen sind Bärlauch, Sauerampfer, Löwenzahn und andere Kräuter besonders aromatisch und schmackhaft. Aber auch sehr gesund und – wenn selbst gesammelt – unschlagbar preisgünstig.




Rosmarin

Den Frühling angemessen begrüßen

Wie wäre es beispielsweise, den Frühling mit einem Frühlingsfest und entsprechendem Essen zu gestalten? Zum Beispiel einen Kräuterquark mit den Kräutern, die natürlich zuvor selbst gesammelt wurden. Dazu etwas Frühlingsdekoration mit Frühlingsblumen und Gänseblümchenketten. Diese Art des Essens bringt die im Winter verloren gegangene Vitalität zurück. Viele Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente, die der Winter hemmungslos aus unserem Körper zieht, können wir jetzt wieder durch den Genuss der ersten Gartenkräuter auffüllen. Zusammen mit dem Sonnenlicht und den länger werdenden Tagen laufen wir schnell wieder zur alten Hochform auf und werden von Frühlingsgefühlen beseelt.




Schnittlauch


Die ersten „natürlichen“ Genussmittel

Hier sind einmal die wichtigsten Gartenkräuter zusammengestellt. Aber Achtung, das Kräutersammeln birgt auch Gefahren, so sollten beispielsweise nie Kräuter gesammelt werden, die direkt an der Straße wachsen, denn sie nehmen auch die Umweltgifte auf, und wer möchte schon Schwefel oder Ähnliches in seinem Salat haben.

Auch sollten nur Gartenkräuter gesammelt werden, die genau zugeordnet werden können, manche haben gefährliche Doppelgänger wie zum Beispiel der Bärlauch. Dieser ist dem Maiglöckchen recht ähnlich, lässt sich aber an seinem wichtigsten Unterscheidungsmerkmal erkennen: dem Geruch. Bärlauch sollte immer ein deutliches Knoblaucharoma haben. Der richtige Bärlauch wächst im Feuchten unter Bäumen. Kleingehackt genießt man ihn im Frischkäse, als Pesto oder als Gewürz zu verschiedensten Gerichten. Auch als Salat macht er eine durchaus gute Figur.
Zwei Pflanzen, die man heute so gut wie gar nicht mehr als Kräuter ansieht, sind der Löwenzahn und die Brennnessel. Der Löwenzahn wächst fast überall. Seine frischen, jungen Blätter werden ähnlich dem Spinat angerichtet. Er ist – genau wie die Brennnessel – die ideale Basis für einen schmackhaften Salat.

Textautor: Daniel Deppe
Bildautor: Daniel Deppe
Beratung: Gabriele Deppe