Komposthaufen | heimische-wildpflanzen.de

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Komposthaufen – Jetzt für den Sommer vorbereiten

Im Frühling steigt das Thermometer, die ersten Sonnenstrahlen wecken die Vegetation aus dem Winterschlaf und man fühlt den Drang, den Garten auf die warme Jahreszeit vorzubereiten. Eine der wichtigsten Tätigkeiten, die nun anstehen, ist die Auffrischung des Bodens, damit die Pflanzen ihre nötigen Nährstoffe finden. Hierzu eignet sich ein Komposthaufen am besten. Aber bevor der Kompost verwendet wird, sind einige Vorarbeiten nötig.





Erste Arbeiten mit dem Komposthaufen

Damit man den Kompost erfolgreich einsetzen kann, ist es unabdingbar, dass der Inhalt des Komposthaufens gesiebt wird, so erhält man nur die kleinen, wirklich zersetzten Teile, die so wertvoll für den Boden und die Pflanzen sind. Alles, was nicht durch das Sieb fällt, kommt zurück in den Komposthaufen. Diese Reste können sich nun weiter zersetzen und in nährstoffreichen Humus verwandeln. Bei der Gelegenheit empfiehlt es sich auch, den Komposthaufen in seiner Beschaffenheit zu überprüfen. Schließlich soll er ja das Gold des Gärtners, den Humus, produzieren und keine faulende Masse. Dazu ist es wichtig, dass der Kompost luftig, warm und feucht steht.

So gelingt der Kompost

Auch die Mischung muss stimmen. Das heißt, man sollte wenig feuchte Pflanzenteile wie frischen Grasschnitt und Ähnliches verwenden, dafür aber mehr trockene Pflanzenteile einsetzen. Stimmt das Verhältnis, so wird die Kompostierung schnell Fortschritte machen und den Komposthaufen einen idealen Dünger produzieren. Sollte es mit dem Kompostieren einmal nicht so recht funktionieren, so bekommt man im Fachhandel vielerlei Hilfsmittel, so genannte Kompost Starter. Diese sorgen fast immer dafür, dass der Kompost richtig gelingt. Aber was gehört eigentlich auf den Kompost? In erster Linie sind das alle verrottbaren Pflanzenteile. Gröbere Abfälle wie Hölzer oder Buschwerk sollte man zuvor häckseln, damit sie schneller verrotten. Abfälle, die nicht aus dem Garten kommen wie Kaffeesatz oder Gemüsereste, kann man in begrenztem Umfang einbringen. Obstschalen sollte man in der Biomülltonne entsorgen, da diese oftmals mit Giften belastet oder einfach zu sauer sind.




Komposthaufen spart Geld

Ein guter Kompost erspart dem Hobbygärtner viel Dünger und somit Geld und Umweltbelastung. Außerdem ist der selbst kompostierte Humus ausgewogener und hilfreicher für fast alle im Garten wachsenden Pflanzen. Setzt man zum Beispiel Stecklinge in Humus aus, so muss man gar nicht düngen und erzielt trotzdem beste Ergebnisse. Überhaupt ist das Material vielseitig einsetzbar: Wie erwähnt als Anzuchtsubstrat, als Dünger oder einfach auch als Gartenboden. Im Gemüsebeet zum Beispiel wird der Kompost einfach mit untergegraben oder im Blumenbeet einfach auf die bestehende Erde ausgebracht.

Textautor: Daniel Deppe
Bildautor: Daniel Deppe
Beratung: Gabriele Deppe