Leberblümchen

Leberblümchen

Das Leberblümchen (Hepatica nobilis) ist ein Hahnenfußgewächs und eine mehrjährige Pflanze, die sich vor allem in Laubwäldern findet. Besonders liebt es kalkhaltigen und basenreichen Lehmboden in Buchen- und Eichenwäldern.
Das Leberblümchen kann Wuchshöhen von bis zu 25 Zentimeter erreichen und ist fällt durch seine behaarten Stängel auf. Seine dreilappigen Laubblätter werden erst während der Blütezeit voll ausgebildet. Die Blätter sind auch der Namensgeber der Pflanze, sie erinnern im Umriss an die menschliche Leber.
Die blau-violetten Blüten mit ihren sechs bis neun Blütenhüllblättern erreichen einen Durchmesser von 15 bis 30 Millimeter. Inmitten der Blüten liegen die weißen Staubgefäße des Leberblümchens.
An jedem Abend und auch bei Regenwetter schließen sich die Blüten des Leberblümchens. Grund dafür ist die Wachstumsbewegung der Blütenhüllblätter. Diese werden täglich ein klein wenig länger, so dass sich ihre Größe über die gesamte Blütezeit nahezu verdoppelt.

Textautor: Daniel Deppe
Bildautor: Daniel Deppe
Beratung: Gabriele Deppe




Leberblümchen