Wiesen-Schaumkraut

Wiesen-Schaumkraut

Das Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis) gehört zur Gattung der Schaumkräuter und gehört damit zu den Kreuzblütengewächsen. Zahlreiche feuchte Wiesen sind im Mai und April vom Erscheinungsbild der weißen bis zart violetten Blüten geprägt.
Der Name des Krauts soll vom erhöhten Vorkommen von Schaumnestern der Schaumzikaden an eben dieser Pflanze herrühren. Da man diese Nester auch „Kuckucksspeichel“ nennt, ist das Wiesen-Schaumkraut in manchen Gegenden als „Kuckucksblume“ bekannt.
Die krautige Pflanze mit der niedrigen Blattrosette kann Wuchshöhen von bis zu 60 Zentimeter erreichen. Die Blüten des Wiesen-Schaumkrauts bestehen aus vier Kronblättern und sechs gelben Staubblättern. Zusammen ergeben sie das markante Bild der Pflanze.
Bei aufkommendem Regen und bei Dunkelheit schließen sich die Blüten und die Stiele krümmen sich nach unten.
Die große Menge Nektar, den das Wiesen-Schaumkraut produziert, lieben die Insekten, die die Bestäubung erledigen. Aus den Blüten entwickeln sich dann später Schoten, die bei abgeschlossener Reifung aufspringen und ihren Samen umher schleudern.
Wiesen-Schaumkraut ist in ganz Europa zu Hause und auch noch in arktischen Klimazonen zu finden. Man findet es besonders auf feuchten Wiesen und in lichten Waldgebieten.

Textautor: Daniel Deppe
Bildautor: Daniel Deppe
Beratung: Gabriele Deppe




Wiesen-Schaumkraut