Gänseblümchen

Gänseblümchen

Das Gänseblümchen (Bellis perennis), auch als „Maßliebchen“, „Tausendschön“ oder „kleine Margarite“ bekannt, gehört zur Familie der Korbblütler. Da es nahezu auf jeder Rasenfläche in Europa zu finden ist, gehört es zu den bekanntesten Wildpflanzen überhaupt.
Das Gänseblümchen ist eine sehr ausdauernde Pflanze, deren Wuchshöhe zehn Zentimeter erreichen kann. Seine Blätter wachsen in einer dicken Blattrosette, die im Zeitraum von März bis Oktober unter Unterbrechung immer wieder neue Blütenkörbchen hervorbringt.
Was wie eine einzelne Blüte erscheint, ist nur Schein. Tatsächlich handelt es sich um einen körbchenförmigen Blütenstand, der aus mehr als 100 Einzelblüten besteht. In der Mitte des Blütenköpfchens finden sich die Röhrenblüten. Jede dieser bis zu 125 Röhrenblüten endet mit fünf Kronblattzellen.
Ursprünglich gibt es rund 15 Arten des Gänseblümchens, jedoch nur eine dieser Arten findet sich heute in ganz Europa wieder.
Finden kann man das Gänseblümchen nicht nur auf dem Rasen oder auf der Wiese, sondern auch an Weiden, Bahndämmen oder im heimischen Garten.

Textautor: Daniel Deppe
Bildautor: Daniel Deppe
Beratung: Gabriele Deppe




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