März-Veilchen

März-Veilchen

Das Märzveilchen (Viola odorata) wird auch „Wohlriechendes Veilchen“ oder „Duftveilchen“ genannt. Man findet es fast überall zwischen Mittelmeer und Kaukasus.
Das Märzveilchen fand schon in der Antike große Beachtung, damals war es Bestandteil vieler religiöser Riten. Spätestens seit dem Mittelalter genießt es in Europa ein hohes Ansehen als Zier- und Heilpflanze.
Diese Veilchenart fällt besonders wegen ihres Duftes auf. Das Märzveilchen, dass Wuchshöhen von bis zu zehn Zentimeter erreichen kann, fühlt sich immer in der Nähe von Busch- und Strauchwerk wohl, oft gemeinsam mit Leberblümchen und anderen Frühlingsblühern. Auch an Waldrändern oder in Hecken kann man es häufig finden.
Das Märzveilchen verfügt über einen sogenannten kriechenden Wurzelstock, der dafür sorgt, dass sich die Pflanze allmählich teppichförmig ausbreiten kann. Zudem werden die Samen der Pflanze durch die Ameisen verteilt und auch an anderen Orten angesiedelt. Taucht erst ein Märzveilchen im Garten auf, können sie schon im nächsten Jahr an allen möglichen Orten des Gartens zu finden sein.

Textautor: Daniel Deppe
Bildautor: Daniel Deppe
Beratung: Gabriele Deppe




März-Veilchen