Schachblume

Schachblume

Die Schachblume (Fritillaria meleagris) kennt man auch unter den Namen „Schachbrettblume“ oder „Kiebitzei“. Sie ist gehört zur Gruppe der Liliengewächse (Liliaceae) und wird wegen ihres typischen Musters gern als Zierpflanze verwendet.
Die Wuchshöhe der Schachblume kann bis zu 20 Zentimeter betragen. An ihren langen Stängeln finden sich einige schmale Blätter von grau-grüner Farbe. Die zumeist einzeln stehenden Blüten, die an Glocken erinnern und nach unten hängen, sind in den Monaten April und Mai zu beobachten. Die Blüten fallen besonders auf, da sie ähnlich wie ein Schachbrett purpurn-weiß oder grünlich-weiß gefleckt sind.
Ihre Heimat hat die Schachblume in den südlichen Gebieten Europas. Vorkommen in nördlicheren Regionen werden allgemein durch eine Verwilderung begründet.
Die Schachblume braucht für ihr Wachstum sehr viel Sonne und Licht. Zudem liebt sie Standorte mit sehr feuchten, luftarmen und stickstoffreichen Böden.
Mittlerweile ist die Schachblume in Deutschland nur noch sehr selten zu finden. Daher gilt sie als stark gefährdet. Im Jahr 1993 wurde sie zur Pflanze des Jahres erklärt.

Textautor: Daniel Deppe
Bildautor: Daniel Deppe
Beratung: Gabriele Deppe




Schachblume