Scharbockskraut

Scharbockskraut

Das Scharbockskraut (Ficaria verna) wird auch als Frühlingsscharbockskraut oder Feigwurz bezeichnet und gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse.
Das Scharbockskraut ist vor allem in weiten Bereichen Nord- und Mitteleuropas anzutreffen und liebt meist sehr feuchte Wiesen, Gebüsche, Hecken oder lichte Laubwälder. Besonders in Waldregionen bildet das Kraut oft die erste grüne Bodenschicht des Jahres, noch bevor die Bäume ihre ersten Blätter entwickeln.
Üblicherweise lässt sich das Scharbockskraut Ende März finden, nach einem milden Winter blüht es teilweise auch schon Ende Februar.
Beim Scharbockskraut handelt es sich um eine mehrjährige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 10 und 20 Zentimetern erreichen kann. Man kann es an seinem hohlen und kahlen Stängel sowie den herz- oder nierenförmigen ungeteilten Blättern erkennen.
Besonders auffallend sind ihre goldgelben Blüten mit jeweils acht bis elf Kronenblättern. Diese Nektarblätter gehören zu den ersten ihrer Art, die im beginnenden Frühling die ersten Insekten anlocken.
Teilweise wird das Scharbockskraut aufgrund des hohen Vitamin C-Gehalts zum Verzehr empfohlen. Allerdings kann es in großen Mengen giftig sein. Grundsätzlich gilt, dass ab Beginn der Blüte das Kraut nicht mehr genossen werden sollte.

Textautor: Daniel Deppe
Bildautor: Daniel Deppe
Beratung: Gabriele Deppe




Scharbockskraut