Ruprechtskraut

Ruprechtskraut

Das Ruprechtskraut (Geranium robertianum), das auch als Stinkender Storchschnabel bekannt ist, gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse.
Diese ein- bis zweijährige krautige Pflanze kann Wuchshöhen von bis zu 50 Zentimeter erreichen. Sie wächst ausgesprochen verzweigt und ist glatt bis behaart. Aufgrund ausströmender ätherischer Öle verbreitet sie einen sehr unangenehmen Duft.
Die paarweise stehenden Blüten der Pflanze sind fünfzählig. Die Kelchblätter erreichen nur Längen von maximal 7 Millimeter.
Schon im April zeigen sich oftmals die ersten Blüten, die dann vorwiegend von Bienen bestäubt werden. Die Blütenblätter halten zumeist bis in den Herbst hinein durch.
Das Ruprechtskraut gehört zu den häufig anzutreffenden Formen der Storchschnäbel und findet sich in ganze Europa, Asien und Nordafrika.
In der traditionellen Volksheilkunde galt das Ruprechtskraut als Heilmittel bei Zahnschmerzen, Prellungen, Fieber, Gicht und sonstigen schmerzhaften Leiden. Auch der Aufguss der Pflanze wurde verwendet, er sollte stärken und gegen Durchfall wirken.
Durch den eigenwilligen Geruch des Ruprechtskrauts sollen zudem Mücken vertrieben werden können.

Textautor: Daniel Deppe
Bildautor: Daniel Deppe
Beratung: Gabriele Deppe




Ruprechtskraut