Mädesüß

Mädesüß

Mädesüß (Filipendula ulmania) ist eine mehrjährig wachsende Staude, die Wuchshöhen von bis zu 120 Zentimeter erreichen kann. Sie liebt besonders feuchte und nährstoffreiche Böden und findet sich daher oft an Bachufern, an Gräben oder auch in Moorgebieten wieder. Auffällig ist der kräftige und kantige Stängel der Pflanze, der häufig rot überlaufen ist. Die gefiederten und wechselständigen Blätter sind zum Rand gezähnt und durch eine deutlich erkennbare Nervatur gekennzeichnet. Der Blütenstand besteht aus einer astigen Trugdolde, die wiederum aus zig winzig kleinen und cremefarbenen Blütenblättern besteht.

Mädesüß hat durchaus medizinische Wirkung und ist unter anderem als eine Form des pflanzlichen „Aspirin“ bekannt.

Der Name des Mädesüß erinnert zwar an weibliche Wesen, hat seinen Ursprung aber im Mähen. Man mähte es in früheren Zeiten ab und mischte es dem Stroh bei, das dann den herrlichen honigsüßen Duft des Mädesüß annahm.

Textautor: Daniel Deppe
Bildautor: Daniel Deppe
Beratung: Gabriele Deppe




Mädesüß